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Kollektive Fürsorge als Awareness Praxis

12 Oktober | 8:00

Donnerstag, 15.10.2026 | 18:00 Uhr | GalileA FU Berlin, Otto-von-Simson-Straße 26  14195 Berlin

Anreise: U3, Bus 110 Freie Universität | Bus M11 Hittorfstraße

📣 Aufruf: https://www.instagram.com/p/DeHbT4qje1w/ – @feministischefront

#b1510 #Awareness

In unserem Workshop wollen wir gemeinsam etwas über das Konzept der kollektiven Fürsorge lernen, unsere Rolle in feministischen Räumen reflektieren und daran arbeiten gemeinsame Organisierung wieder safer & sanfter zu gestalten.

Unter kollektiver Fürsorge verstehen wir eine feministische Praxis, in der Sorgearbeit, Aufmerksamkeit für Bedürfnisse und das ernsthafte Wahrnehmen von Grenzen, nicht an einzelne Personen ausgelagert, sondern von allen gemeinsam getragen wird.

Kollektive Fürsorge bedeutet, dass wir einander befähigen, in unterdrückenden Verhältnissen lebenswerte- und widerständige Alternativen zu gestalten:

gegen Vereinzelung, Austauschbarkeit und Überforderung — und für die
Ermächtigung von marginalisierten Personen.

Dabei geht es auch darum, uns kontinuierlich mit unseren eigenen Machtpositionen und Verwundbarkeiten auseinanderzusetzen und voneinander zu lernen.

Unser Wunsch ist es Strukturen der Unterstützung aufzubauen, die nicht zusammenbrechen, wenn einzelne Personen ausfallen oder aussteigen, und die feministische Praxis nicht nur thematisch, sondern auch im praktischen Umgang miteinander leben.


⚧️ 📜 Collective care as a form of awareness practice 📜 ⚧️

Thursday, 15.10.2026 | 6.00 pm | GalileA FU Berlin, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin

Directions: U3, bus 110 (Freie Universität) | bus M11 (Hittorfstraße)

📣 Call to action: https://www.instagram.com/p/DeHbT4qje1w/ – @feministischefront

#b1510 #Awareness

In our workshop, we want to learn together about the concept of collective care, reflect on our roles in feminist spaces, and work on making our collective organising safer and gentler again.

By collective care, we mean a feminist practice in which care work, attentiveness to needs and the serious respect for boundaries are not outsourced to individuals, but are shared by everyone.

Collective care means that we empower one another to create liveable and resistant alternatives within oppressive circumstances:

against isolation, interchangeability and excessive demands — and for the
empowerment of marginalised people.

This also involves continually engaging with our own positions of power and vulnerabilities, and learning from one another.

Our aim is to build structures of support that do not collapse when individual people are absent or leave, and to live out feminist practice not only in theory but also in our practical interactions with one another.

Details

  • Datum: 12 Oktober
  • Zeit:
    8:00 - 17:00