**110 GRÜNDE DAS SCHWEIGEN ZU BRECHEN!**

Sonntag, 18.10.2026 | 09:00 Uhr | bUm Berlin Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin
Anreise: Bus M29 Ohlauer Straße | U8 Schönleinstraße | U1, U3 Görlitzer Bahnhof
📣 Aufruf: https://www.instagram.com/p/DbnUl7LDKdj/ – @konferenz_schweigenbrechen
#b1810 #schweigenbrechen #polizeigewalt
Patriarchale Gewalt hat viele Gesichter und alle Frauen haben sie auf unterschiedliche Weisen bereits erlebt – ob vom Partner, Chef oder einem Polizisten.
Als Frauen haben wir aktuell viele Gründe auf die Straße zu gehen:
der Genozid in Palästina wird weitergeführt, digitale sexualisierte Gewalt wie im Fall von Claudia Wuttke oder Collien Fernandes nimmt zu und jeden Tag wird ein Femizid in Deutschland verübt.
DOCH WAS PASSIERT, WENN WIR GEGEN KRIEG, MILITARISIERUNG UND PATRIARCHALE GEWALT AUF DEN STRASSEN SIND
In den letzten Jahren gab es einige einschneidende Momente, die gezeigt haben, dass die Art und Weise wie die deutsche Polizei und die Politik mit protestierenden Frauen umgeht, sich verschärft.
Es gibt wiederholte Berichte davon, dass Frauen innerhalb der „polizeilichen Maßnahmen“ anders behandelt werden und sexistische Gewalt erfahren.
Polizisten, die gezielt auf Demonstrationen Frauen sexistisch beleidigen, sie würgen, ihnen ins Gesicht schlagen, an den Haaren ziehen oder sie zu Nacktdurchsuchungen zwingen.
Auch Trans-Personen berichten, wie sie zu Nacktdurchsuchungen gezwungen werden unter Vorwand der„Feststellung des Geschlechts“.
Geflüchtete Frauen, die an den EU-Außengrenzen und in Deutschland sexistische Gewalt durch Behörden erfahren.
Und das nur, weil sie für eine Zukunft kämpfen wollen, in der sie als Frauen und als Menschen frei sein können.
Diese Gewalt kann dabei nicht als Einzelfall behandelt werden, denn nicht nur einzelne Polizisten sind die Täter.
Sexistische Gewalt wirkt häufig besonders einschüchternd und kann zu einem Scham- und Ohnmachtsgefühl führen.
Das Patriarchat versucht Frauen und LGBTI+ Personen zu demütigen und zu vereinzeln, ebenso hat auch die sexistische Gewalt der Polizei dieses Ziel.
📸 Foto: @montecruzfotodoc
🔥🚓 110 REASONS TO BREAK THE SILENCE! 🚓🔥
Sunday, 18.10.2026 | 09:00 | bUm Berlin, Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin
Directions: Bus M29 to Ohlauer Straße | U8 to Schönleinstraße | U1, U3 to Görlitzer Bahnhof
📣 Call to action: https://www.instagram.com/p/DbnUl7LDKdj/ – @konferenz_schweigenbrechen
#b1810 #breakthesilence #policeviolence
Patriarchal violence has many faces, and all women have experienced it in different ways – whether from a partner, a boss or a police officer.
As women, we currently have many reasons to take to the streets:
the genocide in Palestine continues, digital sexualised violence – as in the cases of Claudia Wuttke or Collien Fernandes – is on the rise, and a femicide is committed every day in Germany.
BUT WHAT HAPPENS WHEN WE TAKE TO THE STREETS TO PROTEST AGAINST WAR, MILITARISATION AND PATRIARCHAL VIOLENCE?
In recent years, there have been several pivotal moments that have shown that the way the German police and politicians deal with women protesters is becoming increasingly harsh.
There are repeated reports of women being treated differently during ‘police operations’ and experiencing sexist violence.
Police officers who deliberately subject women to sexist abuse at demonstrations, choke them, punch them in the face, pull their hair or force them to undergo strip searches.
Trans people also report being forced to undergo strip searches under the pretext of ‘determining their gender’.
Refugee women who experience sexist violence at the hands of the authorities at the EU’s external borders and within Germany.
And all this simply because they want to fight for a future in which they can be free as women and as human beings.
This violence cannot be treated as an isolated incident, because it is not just individual police officers who are the perpetrators.
Sexist violence is often particularly intimidating and can lead to feelings of shame and powerlessness.
Patriarchy seeks to humiliate and isolate women and LGBTI+ people; the sexist violence perpetrated by the police also serves this purpose.
📸 Photo: @montecruzfotodoc